»Die Diva« von Michelle Marly

Buchtipp Marly Callas Diva

Maria Callas – die größte Sängerin ihrer Zeit und das Drama ihrer Liebe

 

Ihre Anhänger nannten sie nur »la Divina« – die Göttliche. Als Opernsängerin setzte Maria Callas nie wieder einholbare Maßstäbe, im internationalen Jet Set ebenso, und leider nicht weniger im Ausmaß ihrer persönlichen Tragik. Superlative sind in Bezug auf sie auch aus heutiger Perspektive keine Übertreibung.

Michelle Marlys romanhafte Darstellung widmet sich weniger der Künstlerin denn der Frau, die in ihrem milliardenschweren Landsmann Aristoteles Onassis den Seelenverwandten einerseits und einen Motor der unwiderruflichen Selbstzerstörung andererseits fand.

Die Gazetten der 60er Jahre waren voll mit News über eine Liebesgeschichte, die noch nicht einmal Onassis’ Entscheidung, die amerikanische Präsidentenwitwe Jacky Kennedy zu ehelichen, beendete.

Eine Art griechische Tragödie in Echtzeit, deren Faszination sich wenige entziehen konnten und die geradezu nach einer romanhaften Umsetzung verlangt …

Als Lektüre ideal für Leserinnen und Leser, die einer nüchternen, faktenbezogenen Biographie das Gefühl vorziehen, der beschriebenen Person ganz nahezukommen und für die gelegentliche Ausflüge ins Kitschige kein Hindernis darstellen.

 

Mit der Reihe »Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe« ist dem Aufbau Verlag ein großer Publikumserfolg gelungen, der den Geschmack eines breiten Publikums trifft. In unserem Regal außerdem verfügbar: »Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe«, »Frida Kahlo und die Farben des Lebens«, »Madame Piaf und das Lied der Liebe«.

Buchtipp von Astrida Wallat